Stromtarife in Berlin

Berlin ist die größte Stadt in der Bundesrepublik Deutschland, gemessen an ihrer Fläche und der Einwohnerzahl. Die Berliner sind nicht nur für ihr Herz und ihre Schnauze bekannt, sondern auch für den kritischen Umgang mit Autoritäten. Was in der Politik gilt, gilt insbesondere für Firmen und deren Angebote. Kaum eine andere deutsche Stadt hat einen so intensiven Wettbewerb auf dem Strommarkt wie Berlin. Berliner gelten als preissensibel und das liegt nicht nur an der überdurchschnittlichen hohen Arbeitslosigkeit und dem vergleichsweise niedrigem durchschnittlichen Einkommen der Bewohner.

Berliner möchten für eine Leistung einfach nicht mehr bezahlen als nötig ist. Verlangen Firmen mehr, müssen Sie auch eine bessere Leistung bieten. Über das Internet lassen sich schnell und einfach Preise und Leistungen vergleichen. Grundversorger ist die schwedische Firma Vattenfall, die für die Stromtarife Berlin praktisch einen Standard vorausgibt, an denen sich die anderen Versorger messen lassen müssen. Vattenfall offeriert verschiedene Angebote, die sich an Privat- und Geschäftskunden richten. Die meisten Berliner dürften mit dem Produkt "Berlin Klassik Privatstrom" versorgt werden. Es können aber auch Ökostromprodukte oder der Internettarif "Berlin Easy Privatstrom" abgeschlossen werden. Besonders der Internettarif eignet sich besonders für Sparer, die beim örtlichen Grundversorger bleiben möchten, auf weiteren persönlichen Kontakt keinen Wert legen und einen günstigen Tarif wünschen.

Die Stromversorgung der von 1945- 1990 geteilten Stadt wurde von der 1884 gegründeten Bewag geleistet. Bis 1948 war die Gesellschaft in ganz Berlin für die Stromversorgung zuständig. Durch die zunehmenden Spannungen unter den Siegerstaaten des Zweiten Weltkriegs und dem beginnen Kalten Krieg untersagte die sowjetische Kommandantur wichtigen Vorstandsmitgliedern der Bewag die Kontrolle über den Ostteil der Stadt. Durch diesen Beschluss verlor die Bewag 40% ihrer Kunden. Es wurde dadurch ebenfalls notwendig, den Geschäftssitz in den Westteil der Stadt zu verlegen. Durch die Teilung Berlins, die erst 1961 durch den Mauerbau für die ganze Welt sichtbar wurde, wurde es notwendig neue Kraftwerke zu bauen und das Stromnetz als Inselnetz zu betreiben. Erst nach der Wiedervereinigung wurde Anfang der neunziger Jahre wieder ein gemeinsames Stromnetz in ganz Berlin betrieben.

Bis Ende 2005 war das Unternehmen der Grundversorger in Berlin. Dann wurde sie von der schwedischen Aktiengesellschaft Vattenfall übernommen und firmiert seit Anfang 2006 unter dem neuen Namen Vattenfall Europe Berlin. 1998 wurde der deutsche Strommarkt liberalisiert. Seither ist es möglich, seinen Versorger zu wechseln und sich bei gleicher Versorgungssicherheit an ein anderes Unternehmen zu wenden. Durch diese neue Freiheit, machen nach anfänglichem Zögern mehr und mehr Verbraucher von der Wechselmöglichkeit Gebrauch. Immer mehr Unternehmen haben das Geschäft mit dem Strom entdeckt. Neue Firmen haben nur die Möglichkeit, entweder eine bessere Leistung zu bieten oder preiswerter zu sein, wenn Sie schnell eine ausreichend hohe Anzahl von Neukunden erreichen möchten. Für die Kunden, die sich für den Wechsel und für die Stromtarife Berlin interessieren gilt, ein Wechsel ist für den Kunden in der Regel kostenlos.

Größere Anbieter, die ihre Angebote auf dem Berliner Markt anbieten, ist die ebenfalls aus Berlin stammende FlexStrom AG und das Unternehmen Teldafax. Auch die Billig Ableger großer Unternehmen wie E wie Einfach, die zu eon gehört, sind mit ihren Angeboten eine Alternative zu den Vattenfall Angeboten. Verbraucher sollten sich vor dem Wechsel über ihren jährlichen Stromverbrauch im Klaren sein. Dieser ist auf der letzten Stromrechnung ersichtlich. Manche Verbraucher mögen keine Atomenergie und sollten daher einen Ökostromtarif vereinbaren. Notwendig ist auch die Zählernummer des Stromzählers. Diese steht auf der letzten Rechnung und dem Zähler selber.

Ein Wechsel selber ist ohne Risiko für die Stromversorgung. Nur für geleistete Zahlungen besteht ein Insolvenzrisiko des Anbieters. Einige Unternehmen bieten in Berlin besonders günstige Tarife mit Vorkasse an. Hier zahlt der Kunde für eine bestimmte Strommenge einen Betrag im Voraus. Geht die Firma unerwartet in den Konkurs, dürften die Kunden keine Zahlungen mehr aus der Konkursmasse erhalten, weil andere Gläubiger bevorrechtigt sind. Kurz, ist der Anbieter pleite, ist das eingezahlte Geld weg. Vorsichtige Kunden schließen daher günstige Verträge mit einer monatlichen Zahlungsweise ab und vermindern so ihr Risiko.

Ein Versorgungsrisiko besteht nicht. Geht der neue Anbieter in den Konkurs, springt Vattenfall als Grundversorger ein. Der Tarif heißt dann "Berlin Basis Privatstrom" und ist gleichzeitig das verbindliche Preismodell bis zum Abschluss eines anderen Stromproduktes. Es spricht nichts dagegen, sich über Stromtarife Berlin zu informieren und bei einem guten Angebot zu wechseln und in Zukunft Geld zu sparen.

 

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